Marco Wagner

   
 
Mein persönliches Verständnis vom personzentrierten Ansatz:
     

Einander so zu begegnen, als würde man miteinander tanzen. Es führt dabei für mich immer der Klient und an uns als Berater oder Therapeuten ist es, das Tanzschema zu spüren, zu erfassen und vielleicht zu benennen.

Vom Du zum ich. Dieses kurze Zitat von Martin Buber umschreibt für mich treffend, um was es in einer Begegnung (auch in einer therapeutischen) geht. Das Gegenüber wahrzunehmen als das, was er/sie ist und erst als weiteren Schritt meine Person in die Begegnung einzubringen. So werden Grenzen respektiert und das Gegenüber als Individuum wahrgenommen.

Es gibt ebenso viele „wirkliche Welten“, wie es Menschen gibt! Dieses Zitat von C. Rogers benennt für mich so treffend, was mir im personzentrierten Ansatz so wichtig ist: Ich kann die Wirklichkeiten eines Menschen nicht verändern. Ich kann sie: erkennen, erforschen und begreifen.

Die Theorie der Selbstaktualisierung: Der Mensch möchte sich in seiner Grundstruktur immer weiter entwickeln. Wenn dem nicht mehr so ist, hat dies immer Gründe und es ist die Aufgabe einer therapeutischen Begleitung, diese zu verstehen und allenfalls Veränderungen in Gang zu bringen.